22. April 2010
Johannesburg
Noch immer "gestrandet"
Gleich in der Früh bezahlen wir an der Rezeption unsere Hotelrechnung. Schließlich wollen wir ja – wenn es so weit ist – schnell losstarten. Elfi hat sich schon zeitig auf den Weg zum Flughafen gemacht. Zu Mittag ruft sie uns im Hotel an: Wir starten den Versuch, heute in eine Maschine Richtung nach Hause zu kommen.In Windeseile stürmen wir in die Zimmer, holen unsere Koffer und fahren mit einigen mit Gepäck und Menschen bis zum Rande vollgestopften Kleinbussen zum Flughafen. Dort begrüßen uns lange Schlangen vor den Check-In-Schaltern. Die erfolgsversprechende Schlange ist erstmals leider nur für jene Passagiere bestimmt, die ursprünglich am 16. und 17. April abfliegen wollten.
Elfi gelingt es aufgrund von beinharten Verhandlungen am Flughafen – und mit Unterstützung unseres Reisebüros – insgesamt 13 Gruppenmitgliedern Sitze im eingeschobenen Abendflug zu sichern. Alle freuen sich!
Die Chancen für die restliche Gruppe stehen schlecht, weil wir sehen können, dass laut Reisedatum noch viele vor uns drankommen.
Das Flugzeug ist dann auch bald voll. Aber die Hoffnung lebt wieder auf, als wir hören, dass ein größerer Jumbojet mit mehr Sitzen eingesetzt wird.
Die restlichen Reisenden vom 17. April checken ein. Die Spannung steigt. Sind wir dabei, wenn die ersten Passagiere mit am 18.04. leider gestrichenem Abflug an die Reihe kommen?Erst werden Frauen mit Kindern sowie ältere Personen aufgerufen. Wir sehen aber anscheinend noch alle so frisch und jugendlich aus, dass sogar unsere älteren Reisemitglieder – immerhin gibt es welche über 60 – zurückgeschickt werden. Und leider kommt auch schon bald die Durchsage, dass es keine freien Plätze mehr gibt.
Und so nehmen wir mit einem lachenden und weinendem Auge und mit den besten Glückwünschen für die Reise Abschied von unseren 13 Gruppenmitgliedern, die heute abfliegen. Müde und erschöpft vom langen Anstellen am Flughafen, aber trotzdem guten Mutes, fahren wir zurück in unser Hotel.
Zum Abschluss noch eine gute Nachricht: Die beiden Damen, die wir gestern zum Glück schon außertourlich einchecken konnten, sind wohlbehalten in Wien angelangt. Wir sind erleichtert!
Liebe Freunde zu Hause, haltet uns die Daumen für morgen und wir halten auf alle Fälle die Ohren steif!
Monika Nnamdi
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