Sonntag, 11. April 2010

Tag 4
11. April 2010
Kapstadt – Franschhoek

Heute führte uns die Reise weiter von Kapstadt nach Stellenbosch. Schon bei der Hinfahrt begeisterte uns eine zauberhafte Landschaft umgeben von Bergen und sattem Grün.
Die Sonne lässt die Farben noch intensiver leuchten. Welche Vielfalt von Bäumen, Sträuchern und verschiedenen Blüten.
Wir sind am Afrikanischen Sprach-Denkmal angekommen. Sprachen von 3 Kontinenten haben die Entwicklung Afrikas beeinflusst. Der Architekt Jan van Wijk symbolisiert das Wachstum und die Entwicklung von Afrikaans und die Anerkennung der Sprachwurzeln. Das Denkmal stellt die Verbindung von Afrika und Europa dar und lässt sich in verschiedenen Steinskulpturen wiederfinden. Für viele von uns stellt sich dieser Platz als besonders guter Kraftplatz dar, die Energie der Verbindung ist spürbar.

Am Weg nach Stellenbosch finden sich bereits viele Weingüter, die leicht hügelig angeordnet auf beiden Straßenseiten zu sehen sind.
Stellenbosch ist nach Kapstadt die zweitälteste Stadt und wirkt sehr gepflegt, historisch und beeindruckt durch ihren charmanten Charakter. Bekannt auch durch die Universität, wo sich immer noch mehr Weiße als Schwarzafrikaner befinden.
An der Dorp Street (Dorfstrasse) sieht man schön erhaltene restaurierte Herrenhäuser. Das Altdorfmuseum liefert geschichtlich interessante Eindrücke aus dem Erbe der Kolonie, gegründet von Gouverneur Simon van der Stel.
6 Wohnhäuser aus verschiedenen Zeiten im zeiteigenen Stil, sehr liebevoll im Wandel der Zeit dargestellt.



Nach dem Besuch im Weingut Boschendal fühlen wir uns nun etwas beschwingter und feucht fröhlich 
Eine Führung durch den Weinkeller, mit anschließender Weinpräsentation gab uns eine gute Übersicht über das Weingebiet Südafrikas.
Dazu nur ein paar wichtige Fakten:
ca. 60% Weißweinrebsorten
ca. 40% Rotweinrebsorten
von 24 verschiedene Rebsorten (weiß und rot). Erntezeit ist von Jänner bis Anfang April.



Danach besuchten wir noch das Hugenottenmuseum. Einwanderer, die aus Frankreich aus religiösen Gründen vertrieben wurden, ließen sich hier nieder und breiteten ihr Fachwissen im Handwerk und im Weinbau aus.

Abschließend ist noch zu sagen: Es war heute ein wunderschöner Tag mit vielen bleibenden Eindrücken. DANKE

Bettina Schachinger













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