Montag, 12. April 2010

Tag 5
12. April 2010
Franschhoek –Oudtschoorn

Bei der heutigen Etappe haben wir ca. 420 km zurückgelegt. Der heutige Tag war untypisch im Vergleich zu den letzten Tagen.
Der obligatorische Weckruf läutete uns erst um 7.00 Uhr aus den Betten. Nach einem ausführlichen Frühstück sind wir um 9.00 Uhr von Franschhoek abgefahren.
Unser Weg führte uns auf der Route 62 über Worcester durch den Hugenotten Tunnel, vorbei an Obst- (Birnen, Äpfel und Pfirsiche) und Weinplantagen. Weiter ging es nach Barrydale, wo wir unser Mittagessen im Restaurant Country Pumpkin einnehmen konnten.
Heute standen Quiche mit Spinat und Feta, Bobotie (Faschiertes) und Chicken Pie zur Auswahl.
Nach dem Essen blieb auch noch genügend Zeit um in den Souvenir Shops nach Andenken und Mitbringsel zu suchen.
Um 13.15 Uhr brachen wir dann zur letzten Etappe nach Oudtshoorn auf.
Auch die Vegetation hat sich in der Zwischenzeit verändert. Man sah herrliche Berglandschaften in roter Farbe, hervorgerufen durch den Eisengehalt. Die Obst-und Weinplantagen wiechen nun Büschen, Sträucher, Gräser und Kakteen.

Während der langen Busfahrt haben wir viele Informationen zu Land und Leute von Ingrid, unserer Reiseleiterin bekommen wie z.B. über das Schulsystem, politische Lage, usw.

Von Elfi haben wir gehört, welche Ziele World Vision verfolgt und wie diese Ziele umgesetzt werden. Es wurden auch viele Fragen der PatInnen beantwortet wie z.B. was bedeutet Patenschaft bei World Vision, Schwerpunke in der Arbeit von World Vision, Auswahl der Patenkinder, was passiert, wenn ein Projekt beendet wurde und vieles mehr.

Bei unserer Ankunft hatten wir 1 Stunde Zeit und dann begann unser Abendprogramm, dass um 16.30 Uhr startete.
Wir fuhren zu einer Straußenfarm. Während der Führung konnten erfuhren wir vieles über diese Tiere, sahen die Brutkästen, erlebten die Herstellung von Staubwedeln aus Straußenfedern, hielten Straußeneier in den Händen oder standen auf diesen.
Straußeneier können ein Gewicht von 120-240 kg aushalten.
Auf dem Strauß Willi wagten dann noch unsere Mutigen einen Ritt, bevor es zum Abschluss noch ein Wettrennen zwischen den 3 Straußen Ferrari, Speedy Gonzales und Hopeless gab.
Nach dem ganzen Wettfieber war es dann an der Zeit ans Abendessen zu denken und uns wurde ein herrliches Straußensteak serviert.

Retour im Hotel, wurden wir noch in die Welt der Sterne eingeführt. Durch ein Teleskop sahen wir ganz begeistert das Kreuz des Südens, Orion, den großen Hund, Sirius und Saturn.



Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass es wieder ein informativer und spannender Tag war.

Claudia Marik


Wenn ich zur Welt komme, bin ich schwarz
Wenn ich aufwache, bin ich schwarz
Wenn ich krank bin, bin ich schwarz
Wenn ich in die Sonne gehe, bin ich schwarz
Wenn ich sterbe, bin ich schwarz

ABER DU

Wenn Du zur Welt kommst, bist du rosa
Wenn du aufwachst, bist du weiß
Wenn du krank bist, bist du grün
Wenn du in die Sonne gehst, bist du rot
Wenn du frierst, bist du blau
Wenn du stirbst, bist du grau

Und du wagst es – verdammt noch mal – mich einen Farbigen zu nennen.

Ingrid, Reiseleiterin

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