Mittwoch, 14. April 2010

Tag 7
14. April 2010
Knysna – Port Elizabeth

6.00 Uhr Weckruf – 7.00 Uhr Frühstück - 8.00 Uhr Abfahrt

Das Frühstück begann mit einem Geburtstagsüberraschungsfest für Elfi. Eine Torte mit Sprühkerzen und die Tanzeinlage der „World Vision Tanzcompagny“ machten Elfi sprachlos vor Freude. Nach den Glückwunschbusserl ging es pünktlich um 8.00 Uhr vom Knysna Hollow Hotel zum Elephantenpark.
Kleine Ausstellung, kurzer Einführungsfilm und dann ging es zu den Elefanten (im Park gibt es insgesamt 12 Elefanten).
Diese haben wir dann gefüttert, über Ihre raue Haut gestreichelt und viele Fotos von und mit den Elefanten gemacht.


Weiter ging es zum Tsitsihammer Nationalpark um dort zu der über 77 m langen Hängebrücke zu gehen.



Auf dem Rückweg haben wir wieder, wie schon einmal auf der Reise wild lebende Paviane gesehen. Ein Erlebnis, von diesen Tieren nur 1-2 m entfernt zu stehen.
Unruhiges Meer, wunderschöne Berge und Landschaft rundherum.



Nach einem zügigen Mittagessen (wir waren wiederum ein bisschen spät dran) ging unsere Fahrt zum größten Gelbholzbaum Südafrikas ( 3m Durchmesser). Das Holz dieses Baumes wird für antiken Möbelbau verwendet.
Nachdem wir den Baum zweimal berührt haben – das bringt Glück – fuhren wir weiter nach Port Elizabeth.

Um 17.00 Uhr haben wir unseren lokalen Guide vom Hotel abgeholt um mit ihm gemeinsam in das älteste Township von Port Elizabeth zu fahren.






Port Elizabeth wurde 1^820 gegründet, hier leben 70% Schwarze, 20% Weiße, 9% Mischlinge und 1% Asiaten. Die größten Autofirmen Ford, VW und General Motors haben hier Autofabriken.

Im Township haben wir im Viertel New Brighton einen Eindruck davon bekommen, unter welchen Bedingungen viele Menschen leben müssen.
Als Nelson Mandela Präsident von Südafrika wurde, hat er versprochen für 1 Million arme Menschen Häuser bauen zu lassen. In diesem Viertel haben wir einige davon gesehen. Familien, die weniger als 1500 Rand ( ca. 150 Euro) pro Monat verdienen, haben Anspruch auf ein staatlich errichtetes Häuschen (2 Zimmer, Küche, Fliesswasser). Leider gibt es trotz alledem auch noch viele Menschen, die in Blechhütten leben.
Weiter ging es zum Red Location Museum (Apartheidsmuseum), welches 2004 eröffnet wurde.
In diesem Museum erfährt man viel über das Thema Apartheid, über die Menschen, die dafür gestorben sind ( Biko), aber auch darüber, wie es in der Gegenwart aussieht.


Das Abendessen war für uns in einem Shebeen (Lokal ohne Alkoholausschenklizenz) reserviert. Im Jeya`s Jazz Corner empfing uns eine traditionelle Tanzgruppe und das Buffet war mit typisch afrikanischen Speisen gedeckt (Brot, Maisbrei, Bohnen, Gemüse, Lammfleisch….)
Welch ein Spaß, den Abend mit den Einheimischen bei gemeinsamer Musik und Tanz zu beenden.
Einfach wieder ein toller Tag mit einem wunderbaren Abschluss.

Mirel Gharibo

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